Hamburg sollte nun die erste Olympische Distanz 2011 werden. Und endlich hat es auch geklappt. Als Mitglied im Laureus Team ging ich gut vorbereitet an den Start.
Endlich sollte es zum Test kommen, ob ich das Schwimmproblem endlich besiegen kann. Und ja, es hat funktioniert. Mit all dem mentalen Training ging ich ins Wasser. Ausnahmsweise entspannt und trotzdem kampfbereit. Auch wenn ich mit einer enttäuschenden Zeit aus dem Wasser stieg war ich sau stolz, dass ich bis auf ein paar Brustzüge zum Verschnaufen oder Orientieren die gesamte Strecke durch die widerliche Alsterbrühe gekrault bin. Inklusive Wellen und nächster Startgruppe.
Auf dem Fahrrad kam dann leider die Ernüchterung. Das Fahrrad wollte nicht so, wie ich wollte. Der Lenker ist geschwommen und es hat sich angefühlt als wäre ich betrunken. (Beim Mechaniker hat sich rausgestellt, es war zu wenig Luft in den Reifen. Wieder was gelernt) Die Wut über meine 40km Kaffeefahrt wollte ich dann in die Laufstrecke stampfen, leider war ich aber doch überraschend platt. Trotz aller Schikanen konte ich meine Zeit vom letzten Jahr verbessern. Aber die Rechnung bleibt offen und ich komme 2012 wieder.
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